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Fotostrecke Campus WU

Zum Abschluss, und weil’s im Blog über den Altstandort nachgefragt wurde, gibt’s hier eine nicht ganz ernst gemeinte Fotostrecke zum neuen Campus WU.

Die Vorbilder finden sich hier.

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Abschied von der WU

Über den Campus WU wird dieser Tage viel berichtet.

Mit der Übersiedlung der WU an den neuen Standort blicke ich allerdings doch recht melancholisch auf meine WU zurück. Das UZA bleibt der mich prägende Ort aus Stahl, Glas und Asbest an dem ich studiert und gearbeitet habe. Zeit für einen Fotospaziergang durch verlassene Architektur, über die wohl auch in deren Entstehungsjahr 1981 viel berichtet wurde: 

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Spittelau, Ausgang Wirtschaftsuniversität: Zwischen 2000 und 2007 soll dies mein täglicher Weg zum Studien- und späteren Arbeitsort sein. Vier Jahre davon zahle ich planmäßig für Fahrkarten der Wiener Linien, in den verbleibenden vier Jahren nur zwei Mal außerplanmäßig per Erlagschein: Betriebswirtschaft hautnah.
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Maître Leherbs fünf 8×8 Meter großen Mosaiken sind die größten Fayence-Malereien des 20. Jahrhunderts. Schon bei der Immatrikulation stechen sie mir ins Auge. Den Großteil der Zeit hatte man sie allerdings recht gut hinter Bank- und Karrieremessen-Standeln versteckt.
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Oktober 2000, Audimax: Ich sitze zwischen hunderten anderen auf der Stiege; Prof. Kasper eröffnet diese erste Veranstaltung meiner Studentenzeit sinngenmäß mit den Worten: “Aus feuerpolizeilichen Gründen darf ich diese Vorlesung nicht beginnen. Fangen wir also an!” Gerüchteweise wird das Parlament die WU als Ausweichquartier für deren eigene Renovierung besiedeln. Ab dann kann ich mit Recht behaupten, ich wäre zwischen 2000 und 2004 im Nationalrat gesessen.
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Jänner 2002. Mein Einstieg ins Berufsleben und in die IT. Beim Bewerbungsgespräch: “Hast du Erfahrung mit Linux?” Und ich: “Ist das das mit dem Pinguin?”
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Sommersemester 2003, Lokalszene: Nach meinem “Studienaufenthalt” in Thailand passieren mir knapp zwei Monate wilde Studentenzeit im Schnelldurchlauf. Danach bin ich wieder 40 wie ich das eben seit 16 bin. Im Bild: Die Hauptstiege der WU. Zwar hat sich die Damenmode geändert (im Zeitablauf: Arschgeweih, G-String, individuelles chinesisches Zeichen tätowiert, Thong), Alkohol wird aber nach wie vor getrunken (im Semesterablauf: billiger Glühwein, billiger Caipirinha).
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2004 bis 2006, Hochlager I: Mit Blick auf die Hauptstiege sitz’ ich im Glaskasten und schreibe viel Verwaltungssoftware und wenig Diplomarbeit. Seit meinem Wechsel ins Hochlager II werde ich anscheinend problemlos vom Gerümpel vertreten.
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Dezember 2005. Einen Stock über mir brennen Bibliothek und zwei Computerräume lichterloh. Ich stelle seelensruhig mein Auto währenddessen auf meinen Stammplatz in die Garage. Während das Auto löschwassernass noch trocknet werden bereits die Neubaupläne der WU verkündet.
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2006. Ich wechsle ins Hochlager II und bin jetzt direkter Nachbar von Prof.Kasper (s. Audimax). Mit Blick auf Fernwärme und Kahlenberg entstehen Data Warehouse, Wissensbilanz und eine iPhone-App.
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Frühjahr 2007. An diese Stelle lerne ich meine spätere Frau Isabella kennen. Meine mehrmals am Geländer angebrachten Gedenkschilder werden immer und immer wieder vom Reinigungspersonal entfernt.
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2005-2013, jeweils Dienstag halb sechs: Lauftreffen (und danach Duschen) an der WU. Egal ob Vorbereitung für Halb- oder Richtigmarathon, oder nur Fitness und Plaudern: Laufen entlang des Donaukanals, vorbei an den Löwen und dem Donaufritzi in Nussdorf bis zu den Busreisentouristen nach Klosterneuburg, das alles wird’s so nie wieder spielen…
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Das Meta-Foto

Beim Sortieren meiner Fotos ist mir aufgefallen, dass – egal wo man hinfährt – man doch immer derselbe bleibt.

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Istanbul (Türkei) 2012.
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Baños (Ecuador) 2011.
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Antigua Guatemala (Guatemala) 2012.
sa
Soweto, Johannesburg (Südafrika) 2011.
gg
Hakone (Japan) 2012.
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Budva (Montenegro) 2013.